BRD 1959, Regie Bernhard Wicki, mit Fritz Wepper, Cordula Trantow, Volker Lechtenbrink, 103 Min. FSK 12 J.
Der deutsche Antikriegsfilm basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister (Pseudonym Manfred Gregor), der damit seine persönlichen Kriegserlebnisse verarbeitet hat. „Die Brücke“ ist einer der meistdekorierten deutschen Spielfilme der Nachkriegszeit. Mit einer beeindruckenden Dramaturgie und stark affektiven Bildern zeigt Wicki auf, wie die deutsche Jugend im Nationalsozialismus mit einem fehlgeleiteten Idealismus aufwächst und zu einem Heldenwahn erzogen wird, der sie konsequent in den politisch missbrauchten „Tod fürs Vaterland“ führt.
BRD 1983, Regie: Marianne Rosenbau, mit Peter Fonda, Sigi Zimmerschied, Hans- Peter Korff, Musik: Konstantin Wecker, 90 Min., FSK 12
Es ist Frieden für die sechsjährige Marianne, die mit ihrer Mutter vor dem Bombenkrieg aufs Land geflohen ist. Mr. Frieden kommt mit einem Amischlitten ins Dorf und hat Kaugummi für die Kinder mit Pfefferminz-geschmack. Aber der Frieden ist in Gefahr. Der Iwan stehe vor der Tür, wird behauptet, und Marianne hat Angst vor der Atombombe und einem neuen Krieg … Auf beeindruckende Weise skizziert der Film bundesdeutschen Nachkriegsalltag konsequent aus der Perspektive eines Kindes.
D 2003, Regie: Wolfgang Becker, mit Daniel Brühl, Katrin Saß, 121 Min., FSK 6
Geschichte wird gemacht. Nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter, eine selbstbewusste Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma - und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten die Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen lassen.... Unterrichtsmaterial erhältlich über www.bpb.de/publikationen/13J4EY,0,0,Goodbye_Lenin!.html